Am 28. März beteiligten sich knapp 20 freiwillige Helferinnen und Helfer – überwiegend Kinder – an einer Müllsammelaktion entlang der Straße zwischen Rüssingen und Göllheim. In rund 3,5 Stunden kamen dabei 25 Müllsäcke, drei Eimer Pfandflaschen sowie ein Betonkübel voller Schnapsflaschen und Altglas zusammen.

Neben unzähligen Zigarettenkippen wurden auch größere und teils erschreckende Gegenstände gefunden: eine Computertastatur, ein Radio, Radkappen, Benzinkanister, ein explodierter Feuerlöscher, eine Schaufel und sogar Inkontinenzwindeln von Erwachsenen.

Die Aktion zeigt ein klares Bild: Kinder sammeln das ein, was vor allem Erwachsene achtlos in die Umwelt werfen. Besonders problematisch sind dabei Zigarettenkippen und Glasscherben – sie stellen gerade im Sommer eine erhebliche Brandgefahr dar.

Das Engagement der jungen Helferinnen und Helfer setzt ein starkes Zeichen für mehr Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit unserer Umwelt.

Verantwortung für die Umwelt beginnt beim eigenen Verhalten – nur so können solche Aktionen in Zukunft weniger notwendig werden.