Parksituation in der Hauptstraße

Hauptstraße soll sicherer werden

Parkende Autos als „psychologische“ Bremse

In Rüssingen soll die Hauptstraße sicherer und ruhiger werden. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung stellte dem Gemeinderat Vorschläge zur Verkehrsberuhigung vor, nachdem Anwohner auf schmale Gehwege, parkende Fahrzeuge und problematische Engstellen hingewiesen hatten.

Geplant ist unter anderem, durch Parken auf der rechten Seite den Verkehr aus Richtung Ottersheim zu bremsen sowie an Engstellen und an der Einmündung zur Weinbergstraße ein Halteverbot einzurichten. Da der Donnersbergkreis zuständig ist, soll eine Ortsbegehung stattfinden, bei der auch Tempo 30 diskutiert wird; anschließend sollen die Pläne der Bevölkerung vorgestellt werden.


Bürgerversammlung zur Parksituation April 2009

Der Arbeitskreis Rüssinger Dorfentwicklung stellte den erarbeiteten Entwurf zur Verbesserung der Parksituation an der Hauptstraße vor. Hierbei sollen ein
vollständiges Parkverbot zwischen der Einmündung Bangertgasse und Ortsausgang nach Ottersheim sowie eingezeichnete Parkbuchten, die das Parken erlauben, für eine Verbesserung der Parksituation sorgen. Ein angestrebter Versatz der Parkbuchten – linker / rechter Fahrbahnrand – soll gleichzeitig als natürliches Hindernis die Fahrgeschwindigkeit niedrig halten. Großen Wert legte die Arbeitsgemeinschaft darauf, dass sie die maximale Anzahl an Parkplätzen nach den gesetzlichen Gegebenheiten bereitstelle. Dies bringe allerdings einen Verzicht des Versatzes der Parkbuchten am Ortsausgang nach Ottersheim mit sich. Eben dieser Ortsausgang bzw. -eingang stellt sich jedoch infolge der gefahrenen Geschwindigkeiten als problematisch dar. Im Rahmen der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die Anwohner in diesem Bereich einen weiteren Versatz der Parkbuchten den Vorzug gegenüber der maximalen Anzahl an Parkmöglichkeiten geben. Der Arbeitskreis Rüssinger Dorfentwicklung nahm dies zur Kenntnis und sagte eine Prüfung zu.
(aus der Dorfpost Nr. 7)

Gemeinderatssitzung Mai 2008
Einstimmig beschlossen wurde die lange geplante und diskutierte Verkehrsberuhigung in der Hauptstraße. Der Entwurf wird um die in der Einwohnerversammlung vorgeschlagene Verschwenkung der am Ortseingang Richtung Ottersheim ausgewiesenen Parkplätze ergänzt. Die Umsetzung der Maßnahme obliegt wegen der Klassifizierung der Hauptstraße als Kreisstraße dem Donnersbergkreis, der auch die Kostenübernahme zugesagt hat.